Letzte Änderung dieser Seite am:  16. April 2012

Unsere Vermittlungstiere:

Wir vermitteln unsere Esel ausschließlich in Eselgesellschaft!
Haben die neuen Besitzer noch keinen eigenen Esel, dann werden unsere Schützlinge dorthin nur mindestens zu zweit vermittelt!
Sicher verstehen Sie: Unsere Tierschutzarbeit kostet neben viel Zeit auch viel Geld. Wir können deshalb die Tiere nur gegen eine angemessene Spende abgeben. Damit beugen wir auch unseriösen Interessenten vor, denn wir wollen ja nicht, dass die Tiere beim Schlachter landen.

Sollten Sie sich für eines der genannten Tiere interessieren, nehmen Sie bitte (wenn nicht direkt beim Tier anders angegeben)  Mailkontakt auf.
Erwähnen sie in der Mail bitte immer, auf welche Anzeige Sie antworten, dies erleichtert uns die Bearbeitung.

Telefonisch sind wir erreichbar unter:
0151 - 53764605

Allgemeine Informationen über unseren Ablauf einer Vermittlung finden Sie hier.

Geronimo

Geronimo musste von seinem Besitzer abgegeben werden, da er zu laut für die Nachbarn war, da er separat von 2 anderen Wallachen gehalten wurde.
So zog Geronimo im Oktober 2011 in eine Pflegestelle der Noteselhilfe, wurde sofort kastriert und natürlich auch gründlich untersucht. Nun lebt er als Wallach in seiner Pflegeherde aus Stuten und Wallachen, hat sich hier sehr gut integriert und zeigt keinerlei hengstiges Verhalten mehr.

Geronimo ist ein sehr kluger, fleißiger, lern- und laufwilliger Esel, der sehr viel Spaß bei der Bodenarbeit hat. Er lernt neue Lektionen sehr schnell und hat sehr viel Spaß dabei.
Er läuft brav am Halter, lässt sich Putzen, gibt Hufe, ist ein sehr freundlicher Esel.

Leider hat er an allen 4 Füßen Fehlstellungen und hinten links leichte Arthrose. Seine Hufe werden jetzt huforthopädisch behandelt, so dass eine gewisse Besserung der Stellung das Ziel sein wird.  Somit sollte er dann problemlos und beschwerdefrei laufen können, wird jedoch nicht zum Einsatz als Reit- und Fahresel geeignet sein.  Wanderungen und Spaziergänge, Bodenarbeit, Zirkuslektionen etc. wird er jedoch mit Freude machen.

Geronimo ist geimpft, entwurmt, die Zähne wurden kontrolliert und bearbeitet. Er hat natürlich einen Equidenpass und ist gechippt.

Die neuen Halter erhalten mit Vermittlung das tierärztliche Gutachten, die Röntgenaufnahmen und die Ergebnisse der Laboruntersuchung.

Geronimo lebt derzeit in einer Pflegestelle in Bayern.

 

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Manika

Manika ist eine 1990 geborene Großeselstute. Dieses übergroße Kuscheltier mit einem Stockmaß von 135 cm möchte am liebsten den ganzen Tag geknuddelt werden. Überall, wo Menschen sind, ist auch Manika. Sie genießt besonders Sonnenbäder und kurze Spaziergänge.

Manika ist halfterführig, den Umgang mit Kindern gewohnt, lässt sich putzen und gibt immer brav die Hufe.
Sie ist äußerst selbstbewusst, fordert ihre Streicheleinheiten ein und genießt ihre täglichen Massagen.

Manika hat leider sehr starke Fehlstellungen an den Vorderbeinen und trägt aus diesem Grund orthopädische Beschläge. Durch diese hat sich ihre Stellung deutlich verbessern können, jedoch ist das leider nicht mehr komplett korrigierbar. Hinzu kommt, dass sie stark überbaut ist und einen Senkrücken hat. Aus diesen Gründen ist Manika nicht reitbar, kann nicht mehr angespannt werden und auch längere anstrengende Wanderungen sind nichts mehr für sie. Regelmäßige Spaziergänge hingegen genießt sie.

Für Manika suchen wir einen Platz bei Menschen, die einfach einen Esel zum Liebhaben suchen und sie mit viel Liebe verwöhnen. Aufgrund ihrer Fehlstellungen benötigt sie im Auslauf sowohl sehr festen als auch weichen Untergrund und einen Sandplatz für ihre Sonnenbäder. Natürlich darf Eselgesellschaft nicht fehlen. Ein eselerfahrener Huforthopäde und Tierarzt sollten ebenfalls in der Nähe sein, denn der Hufbeschlag muss alle acht bis neun Wochen erneuert werden.

Manika lebt derzeit in einer Pflegestelle in Sachsen.

Bis Manika ihr neues Zuhause gefunden hat, würde sie sich sicher auch über die Übernahme einer Patenschaft freuen!

 

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Anjo

Anjo ist ein  115 cm großer, brauner Maultierwallach, dem die letzten Jahre leider nicht viel gutes gebracht haben. Seit August 2010 lebt er in einer Pflegestelle der Noteselhilfe im bayrisch-hessischen Odenwald und zeigte sich hier von Anfang an als sehr souveräner, unerschrockener, netter und dem Menschen zugewandter Kerl.

Über seine eigentliche Herkunft wissen wir nicht viel. Seine letzte Besitzerin hat ihn wohl aus ziemlich üblen Verhältnissen geholt, in der Hoffnung, ihn einmal Reiten zu können. Leider hielt sie ihn trotz seiner Rehe - Vorerkrankung durchweg auf der Weide, und die Hufe erhielten nicht die entsprechende Behandlung.

In der Pflegestelle wurde er geröntgt, und in regelmäßigen, kurzen Abständen wird eine fachmännische Hufbearbeitung durchgeführt. Leider war das Ergebnis der Röntgenuntersuchung schlechter als befürchtet – Hufbeinsenkung, Hufbeinrotation um mindestens 15° und das Hufbein beginnt bereits, sich aufzuwölben.

Wir suchen für Anjo daher einen Platz bei erfahrenen Haltern, bei denen er möglichst keinen bzw. sehr stark eingeschränkten Weidegang hat und seine Hufe weiterhin fachmännisch durch einen entsprechend erfahrenen Hufpfleger behandelt werden. Anjo ist entwurmt, geimpft, gechipt, hat einen Equidenpass, und die Zähne sind kontrolliert.

Da Anjo sehr auf Ponys/Pferde geprägt ist, könnten wir uns für ihn einen Platz unter Pferden/Ponys sehr gut vorstellen.

Anjo kann nicht geritten oder gefahren werden. Kleinere bis mittlere Wandertouren sollten - evtl. mit Hufschutz - möglich sein. Trotzdem freut er sich über Beschäftigung, viel Liebe und Zuwendung.

Steckbrief: 

Bei uns seit           August 2010
Herkunft               private Herkunft
Rasse                   Maultier
Geschlecht            Wallach
Geboren               ca.1990
Stockmaß             115 cm
Farbe                    Braun
Verträglichkeit mit anderen Tieren:     mit Pferden/Ponys verträglich
Verhalten gegenüber Menschen:         souverän und freundlich
Sonstiges              kann aufgrund seiner Huferkrankung, bedingt durch Hufrehe
                            nicht belastet werden.

 

Anjo lebt derzeit in einer Pflegestelle im bayrisch-hessischen Odenwald.

 

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Charly

Charly ist ein bildhübscher, temperamentvoller und pferdiger Maultierwallach, geboren 1999.

Charly lässt sich überall anfassen. Er steigt Treppen, trabt an der Hand, ist neugierig und arbeitswillig. Dabei bettelt er jedoch noch und knappt hin und wieder auch mal. Liebevolle Konsequenz ist für das kleine Temperamentsbündel wichtig.
Fremden und besonders Männern gegenüber ist er noch misstrauisch. Aufgaben erfüllt er gerne und gut, solange sie ihn nicht langweilen und das geht bei seiner Intelligenz sehr schnell. Charly braucht sehr viel Bewegung und am besten einen gleichwertigen Partner.

 Wer den Border-Collie unter den Mulis sucht, ist bei Charly an der richtigen Adresse. Momentan steht Charly mit einem Eselwallach, einem Eselhengst und einem Maultier zusammen. Für den Eselwallach interessiert er sich nicht wirklich. Charly ist äußerst futterneidisch und verteidigt jeden Halm. Eine Vergesellschaftung mit einem Haflinger ging beim Vorbesitzer schief. Charly sollte an einen Platz mit viel Auslauf, reichlich Beschäftigung und Muli-Know How.

Steckbrief:

Bei uns seit           August 2010
Herkunft               private Haltung
Rasse                   Maultier
Geschlecht           Wallach
Geboren:              1999
Stockmaß:            ca. 100 cm
Farbe:                  braun
Standort:              Pflegestelle Rheinland-Pfalz
Verträglichkeit mit anderen Tieren:   verträgt sich nach bisheriger Erfahrung mit charakterstarken Eseln, nicht mit Pferden
Verhalten Menschen gegenüber: temperamentvoll, dominant, Fremden gegenüber misstrauisch
Sonstiges:            sucht eine Platz mit viel Beschäftigung und Erfahrung im Umgang mit einem solchen Temperamentsbündel

    

Charly lässt sich überall anfassen und trabt auch an der Hand. Er ist neugierig und arbeitswillig. Dabei bettelt er jedoch noch sehr und knappt auch mal.
Liebevolle Konsequenz ist für Charly sehr wichtig.
 

Charly lebt derzeit in einer Pflegestelle im westlichen Rheinland-Pfalz.

 

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- bei uns seit November 2009 -

Georg

Muliwallach, dessen erste Erfahrungen mit Menschen allerdings nicht sehr positiv waren. Deshalb ist er bei fremden Menschen, sowie bei unbedachten, schnellen Bewegungen nach wie vor sehr ängstlich. Doch die Gewöhnung an ihm unbekannte Menschen geht sehr schnell. Man muss ihm nur Zeit und Gelegenheit geben, seine Neugier und grundsätzliche Kontaktbereitschaft nie durch zu schnelles Annähern an ihn zu überfordern.

Georg ist enorm neugierig und aufgeschlossen, besonders allem Neuen gegenüber (wenn auch nur in kleinen, aufeinander aufbauenden Portionen, damit die Fluchttendenz nicht über die Wissbegier siegt). Er lernt außerordentlich schnell. Neue Lektionen sitzen meist schon nach wenigen, gut vorbereiteten Versuchen, bereits nach einer Nacht des "Nachdenkens" oftmals überraschend vollständig. Die Ausbildung von Georg macht somit große Freude, denn er belohnt einfühlsames Vorgehen und gut aufeinander abgestimmte Lektionen mit sehr schnellen Erfolgen.

Sobald er Vertrauen zu einem Menschen gefunden hat, ändert sich sein Verhalten in kurzer Zeit von Flucht auf aktive Annäherung an den Menschen.
Wenn Georg seine Ängste vor bestimmten Sachen überwunden hat, wird er – wie alle Jungtiere – schnell auch etwas keck und will dann seinen Kopf durchsetzen. Das gerade gut gelernte Kommando des Menschen wird dann ignoriert. Von ihm vertrauten Menschen lässt sich Georg problemlos aufhalftern und anbinden. Dann sind auch Hufe kratzen, schneiden und raspeln weitgehend problemlos, wenn der Mensch die Handgriffe in stets der gleichen Weise vornimmt. Georg geht sehr gerne spazieren und entdeckt dabei gerne Neues.

Um Kanaldeckel macht er derzeit noch einen großen Bogen, aber mit ein wenig Training wird dies und viele andere "Gefahren" bald kein Problem mehr darstellen.

Aus unserer Beobachtung heraus braucht Georg einen einfühlsamen, gelassenen Menschen mit Erfahrung in der Ausbildung von Jungtieren. Die erste Aufgabe des neuen Halters sollte darin liegen, „Georg“ in fein dosierten Lektionen seine grundsätzliche Angst vor fremden Menschen, ungewohnten Berührungen und den „vielen mulifressenden Gefahren des Alltags“ zu nehmen. Gleichzeitig wird die größere Herausforderung - wie bei allen Jungmulis - wohl darin liegen, seinen ganz natürlichen aufkeimenden pubertären Protest in den nächsten Jahren mit sehr viel liebevoller Konsequenz in die richtigen Bahnen zu lenken. Sein Mensch sollte also über genügend Erfahrung mit Jungtieren verfügen, um den rasch wechselnden Gemütszustand (Furcht oder Auflehnung) sehr schnell richtig einschätzen zu können. Dadurch kann man dann für ihn jeweils angemessen und berechenbar reagieren.

Georg wird sich sehr gut als leistungsbereites Freizeittier zum Beispiel für Wanderungen eignen, wenn er seine pubertäre Sturm- und Drangphase unter Anleitung des Menschen erfolgreich hinter sich gelassen hat.

Er verträgt sich mit Mulis und Eseln. Katzen ignoriert er. Kindern gegenüber ist er sehr aufgeschlossen, so lange sie sich nicht in hektischen Bewegungen annähern. Zudem ist er geimpft, entwurmt, gechippt und hat natürlich einen Equidenpass.

Georg lebt derzeit in einer Pflegestelle in Sachsen.

 

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- bei uns seit September 2008 -

Jeanny, Zwergeselstute
 

Jeanny ist ein 95 cm großes 1984 geborenes Schmuggeleselchen. Sie wird regelmäßig entwurmt und geimpft, ist gechippt und hat einen Equidenpass.

Jeanny hat in ihrem Leben einige Reheschübe erlebt. Dadurch sind ihre Hufe zum Teil geschädigt. In guten Phasen läuft sie gern „barfuss“; wenn es ihren Füssen etwas schlechter geht, muss sie tagsüber ihre Hufschuhe tragen. Damit läuft sie dann aber sehr gut und hat keinerlei Probleme mehr.
Ihre Hufe müssen wie bisher auch weiterhin in regelmäßigen relativ kurzen Abständen von einem erfahrenen Huffachmann bearbeitet werden.
Ihre maßangefertigten Hufschuhe bringt Jeanny mit.

Jeanny sollte kein Grünfutter, Getreide oder anderes reichhaltiges Futter erhalten. Neben der Gefahr eines neuen Reheschubs wäre auch zu viel Körpergewicht auf den geschädigten Hufen sehr schmerzhaft für sie. Bisher wurde ihr Gewicht gut im Griff gehalten, indem sie lediglich gewaschenes Heu, etwas Stroh und ab und zu ganz wenig Mineralfutter erhalten hat. Mehr sollte sie auch in ihrem neuen Zuhause nicht bekommen.

Jeanny ist sie ein sehr netter, braver und äußerst gut erzogener Esel. Sie macht gerne gemütliche Spaziergänge und auch von kleineren Kindern lässt sie sich gut führen. Sie ist eher die Schüchterne, Zurückhaltende und geht jeder Konfrontation aus dem Weg.

Wir suchen für dieses liebenswerte Langohr einen guten Platz bei verständigen Menschen, welche vor allem Zeit und viel Eselverstand mitbringen, sowie mit ihrer Einschränkung gut umgehen können und in der Fütterung konsequent sind.
In ihrem neuen Zuhause genügt ein großer, trockener, eben befestigter Auslauf mit wenigstens einem Artgenossen. Weidefläche ist nicht erforderlich. Eine Koppel benötigt sie auch nicht.

Jeanny lebt derzeit in einer Pflegestelle in Baden-Württemberg.

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Max-Theodor kam im Oktober 2010 in eine Pflegestelle der Noteselhilfe e.V., ohne jegliche Ausbildung mit dem Feindbild Mensch im Kopf und ohne jegliches Sozialverhalten in einer Equidenherde.

Seine Pflegemutti hat sich von Anfang an sehr intensiv mit ihm beschäftigt, so dass er mittlerweile gelernt hat, dass Menschen auch ganz toll sein können. Seine neue Herde hat ihm ebenfalls all das beigebracht, was ein Muli wissen sollte.

Mittlerweile geht Max-Theodor brav am Halfter, kommt auf Zuruf, lässt sich streicheln und ist sehr interessiert und lernwillig. Einzig das Hufegeben klappt noch nicht richtig. Aber auch daran wird fleißig gearbeitet, so dass Max-Theodor bald vermittelt werden kann.

Max-Theodor ist geimpft, entwurmt, gechipt, hat einen Equidenpass, die Hufe sind gemacht, ebenso die Zähne. Er ist ein junger, gesunder Maultierwallach mit Tatendrang, der auf einen neuen Halter wartet mit viel Zeit und Freude an Bodenarbeit, Wandern etc.

 

Max-Theodor lebt derzeit in einer Pflegestelle in Rheinland-Pfalz.

 

 

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Charly ist ein sehr braver, sehr umgänglicher Esel, der auch Kinder gewohnt ist. Er geht brav am Halfter, gibt die Hufe.

Leider ist er aufgrund seiner bisherigen Haltung nicht nur deutlich zu dick, er leidet unter chronischer Hufrehe verbunden mit einer starken Hufbeinrotation und –senkung. Er muss daher zukünftig größtenteils grasfrei mit stark begrenztem Weidegang gehalten werden und sich nach erfolgter, sehr aufwendiger Hufbearbeitung viel bewegen, damit er kräftig abnimmt. Zum Kutschefahren und Reiten ist er nicht geeignet, aber sicher für schöne Spaziergänge und Schmuseeinheiten.

Charly ist am Equinen-Cushing-Syndrom erkrankt und bekommt Medikamente. Die Kosten für die Medikamente betragen ca. 20-30 Euro im Monat. Mit diesen Medikamenten kann er beschwerdefrei leben, braucht diese aber sein ganzes Leben lang.

Charly lebt derzeit in einer Pflegestelle im bayrisch-hessischen Odenwald.

 

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Suse

Suse kommt aus der gleichen Pony- und Eselherde wie die Esel Sarah und Liese, die aus gesundheitlichen Gründen ihrer Besitzerin aufgelöst werden musste und zog in eine Pflegestelle mit Ponygesellschaft.

Suse ist eine sehr selbstbewusste ältere Ponydame. Sie lässt sich putzen, gibt Hufe, läuft brav am Führstrick, verträgt sich mit anderen Ponys und Eseln.

Aufgrund ihrer bisherigen Haltung leidet sie unter Hufrehe, so dass bereits eine Hufbeinrotation vorliegt, wie die Röntgenbilder zeigen. Daher wird sie nur in hufrehegerechte Haltung ohne Weidezugang vermittelt.

Suse leidet unter Atemproblemen, welche in den letzten Wochen intensiv behandelt worden sind. Seit Abschluss der Behandlungen und der staubfreien Offenstallhaltung zeigt sie keine Symptome mehr. Zur Zeit bekommt sie nur noch einen leichten Schleimlöser.

Prognosen für die Zukunft bzgl. ihrer Nutzbarkeit können wir noch nicht geben. Offenstall und möglichst staubfreie Haltung wäre jedoch angeraten.

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Jessie

Jessie kam über Umwege im August 2011 in unsere Pflegestelle.  

Sie ist eine sehr brave ältere Dame, gibt Hufe, lässt sich überall anfassen, läuft brav am Halfter und hat sich sehr schnell in die Pflegeherde integriert. Bis dahin also ein Traumesel.
Leider ist uns nichts über ihre Vergangenheit bekannt. Sie kam völlig unterernährt, mit schlechten Hufen und schlechten Zähne als absolut trauriger Esel mit hängendem Kopf  zu uns. Die Zähne und Hufe wurden sofort behandelt, so dass sie nun wieder vernünftig Fressen kann. Seither ist sie wieder lebensfroh mit funkelnden Augen und nimmt erhobenen Hauptes wieder am Leben teil.
Jessie hatte lt. Untersuchung und Röntgenbilder bereits Hufrehe, so dass bei ihrer zukünftigen Haltung auf einen stark begrenzten Weidegang zu achten ist. Sie ist am Equinen Cushing Syndrom erkrankt und braucht daher regelmäßig Medikamente. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 20-30 Euro pro Monat. Mit diesen Medikamenten lebt sie beschwerdefrei.

Nach Abschluss aller notwendigen Behandlungen und Präventivmaßnahmen kann Jessie nun vermittelt werden, vorzugsweise zu ebenfalls etwas älteren Eseln und Menschen, die sie verwöhnen möchten.

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Felix und Benjamin kamen im Oktober 2011 in unsere Pflegestelle. Beide Wallache sind sehr brav im Umgang, lassen sich führen, sich überall anfassen, geben Hufe, vertragen sich mit Kindern und anderen Tieren (Esel, Pony, Hunde).

Zur Zeit sind sie noch etwas zu dick und sollten unbedingt weiter abnehmen. Beide sind gesund und somit für verschiedene Beschäftigungen geeignet.

Beide sind geimpft, entwurmt, die Zähne wurden kontrolliert und bearbeitet. Sie haben natürlich einen Equidenpass und sind gechippt.

Da beide von klein auf zusammen leben, werden sie auch nur gemeinsam vermittelt.

 

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Cindy

 

Cindy ist eine ganz besondere Eselstute, wunderschön gescheckt. Sie ist sehr brav, lässt sich aufhalftern, putzen, gibt die Hufe. Auch beim Tierarzt und Hufschmied verhält sie sich sehr ruhig. Nur an den Ohren möchte sie nicht angefasst werden.
Fremden gegenüber sehr scheu, braucht lange, um Vertrauen zu fassen. Sie mag keine Pferde , Ziegen oder Hunde auf Ihrem Gelände.

Cindy mag Spaziergänge, die sie auch braucht, denn sie muss dringend einige Kilo abnehmen.
Aufgrund ihrer Zurückhaltung Menschen gegenüber sollte sie nicht zu kleinen Kindern, jedoch zu Menschen, die viel Zeit und Geduld mit ihr haben.

 

 

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Einige Tiere in unseren Pflegestellen können zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vermittelt werden, da noch nicht alle Präventivmaßnahmen abgeschlossen sind. 

Bevor wir unsere Nottiere in die Vermittlung geben, werden alle gründlich untersucht, wenn nötig behandelt, geimpft, nach Kotprobe entwurmt, die Hufe korrigiert, Zähne kontrolliert und bei Bedarf korrigiert, den Tieren die Grundlagen im Zusammenleben zwischen Mensch und Tier vermittelt.  

Erst nach Abschluss aller notwendigen Maßnahmen können diese Tiere ihren Umzug in ihr neues Zuhause antreten. 

Wir möchten diese Tiere jedoch schon vorstellen, um somit Interessenten und Suchenden die Möglichkeit zu geben, die Entwicklung unserer Schützlinge zu verfolgen oder sie vielleicht auch bis zur Vermittlung direkt zu begleiten.

 Da auch wir die Tiere – ihre Stärken und Schwächen - in den Pflegestellen erst im Laufe der Zeit wirklich kennen lernen, werden wir die Beschreibungen bei neuen Erkenntnissen fortlaufend aktualisieren:

Leo

Leo musste aus privaten Gründen abgegeben werden und zog im Januar 2012 als Hengst in seine Pflegestelle ein und wurde mittlerweile kastriert.

Da er bislang keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, ist er ihnen gegenüber sehr freundlich und brav. Allerdings hat er bislang noch nicht viel gelernt, so dass er in der Pflegestelle nun das kleine Esel-1-Mal-1 lernen muss.

Er ist ein junger, kräftiger, gesunder Esel, der nach einer soliden Grundausbildung als aktiver Wegbegleiter als Wander- oder Fahresel seinen neuen Menschen viel Freude bereiten wird.

Wenn alle Präventivmaßnahmen abgeschlossen sein werden, kann er zu aktiven Menschen und natürlich in Eselgesellschaft vermittelt werden.

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Max

Max ist ein sehr freundlicher Eselwallach, der gegenüber Menschen, die er kennt, sehr anhänglich ist. Fremden gegenüber ist er anfangs etwas skeptisch.

Er lässt sich aufhalftern, putzen, gibt Hufe und lässt sich überall anfassen. Max genießt Wanderungen, die auch zukünftig mit ihm unternommen werden sollten, denn er ist zur Zeit viel zu dick und muss dringend abnehmen.

Max  wird nach Abschluss aller Präventivmaßnahmen vermittelt.

 

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Thekla

Thekla ist eine ältere Eseldame, die sehr brav im Umgang ist.

Sie lebte die letzten Jahre allein unter Schafen auf saftigen grünen Wiesen. Daher leidet sie unter Hufrehe und kam mit extremen Fehlstellungen in unsere Pflegestelle. Die Hufe werden nun fachkundig bearbeitet. Thekla trägt momentan zum Laufen Hufschuhe.

Auch ihr Gebiss ist aufgrund ihres Alters leider nicht mehr das Beste. Einige Zähne fehlen oder mussten gezogen werden, so dass sie vollständig mit eingeweichten Heucobs ernährt werden muss.

Wir suchen für Thekla einen Platz bei Menschen, die Zeit haben, ihr den Lebensabend so angenehm wie möglich zu machen, sie ca. 4 x täglich mit Heucobs füttern können und vielleicht ebenfalls schon ältere Esel haben.

 – Lesen Sie noch mehr über Thekla in unserem Newsletter vom Dezember 2011 -

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Else

Else ist eine hübsche, ca. 110 cm große, schwarz-braune Eselstute mit heller Zeichnung, ein Mädchen mit bewegter Vergangenheit. Sie wurde 1996 in einem Tierpark geboren. Anschließend ging sie durch mehrere Hände.

Else ist sehr selbständig und durch nichts so leicht zu erschüttern. Sie ist verkehrssicher, marschiert flott und steigt problemlos in den Anhänger. Unter einem erfahrenen Führer ist Else gut halfterführig und reagiert auf feinste Hilfen. Hat sie keine Lust, geht gar nichts.
In ihrem bewegten Leben hat Else gelernt, wie Menschen ticken und wie man den eigenen Eselskopf durchsetzen kann.

Was Else gar nicht mag, sind schrille ‚Schau-mal-da-ist-ein-Eeesel-Leute‘ und laute Kinder, die sie piesacken könnten – vermutlich ein Überbleibsel aus ihrer Tierparkvergangenheit. Mit ihrer Stimme kann Else Mauern zum Einstürzen bringen.

Else braucht einen ruhigen und erfahrenen Eselmenschen, dem sie bedingungslos vertrauen kann und der ihr mit Liebe und Konsequenz beweist, dass Menschen auch ideale Partner sein können.

Ihr augenblickliches Hufproblem, eine Hohle Wand, wird laut Hufpfleger, wieder herauswachsen und ohne negative Folgen bleiben.

Während der Rosse kann Else sehr unleidlich sein, sie bekommt derzeit eine Hormontherapie in der Hoffnung, so ihre Probleme in den Griff zu bekommen.
Für Else stehen noch einige Untersuchungen an, ehe sie wieder in die Vermittlung kann.


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Sollten Sie sich für eines der genannten Tiere interessieren, nehmen Sie bitte (wenn nicht direkt beim Tier anders angegeben)  Mailkontakt mit uns auf. Erwähnen sie in der Mail bitte immer, auf welche Anzeige Sie antworten, dies erleichtert uns die Bearbeitung.

Telefonisch sind wir erreichbar unter:
0151 - 53764605

Allgemeine Informationen über unseren Ablauf einer Vermittlung finden Sie hier.