Der Tod gehört zum Leben dazu und doch vermissen wir die Tiere, die von uns gegangen sind, schmerzlich. Um so schöner ist es für uns, wenn die Tiere in einem liebevollen, artgerechten Zuhause ihren Frieden gefunden haben. Wir erinnern uns an unsere Wolkenkinder.
Mona (1990-2025)
Mona musste am 29.11.2025 eingeschläfert werden. Sie wurde 35 Jahre alt, kam 2020 zum ersten Mal zur Noteselhilfe, wurde 2021
vermittelt, kam 2024 wieder zurück zu uns, da ihre Partnerin verstorben war und lebte seither als Patentier in einer unserer Pflegestellen.
Lara (1998-2025)
Lara ist am 16.11.2025 verstorben. Sie wurde 27 Jahre alt und war seit März 2024 in einer unserer Pflegestellen.
Frida (2012 - 2025)
Leider mussten wir Frida, die seit Februar 2025 bei uns war, am 16. September 2025 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. 13 Jahre sind kein hohes Alter für einen Esel ... Wir sind traurig und gleichzeitig dankbar, dass ihre Pflegestelle und die behandelnden Tierärzte sie in den letzten Monaten so aufopferungsvoll umsorgt haben, obwohl trotz mehrfacher Klinikaufenthalte klar war, dass der Abschied unaufhaltsam näherrückt. Frida litt an einer Magenentleerungsstörung.
Paulinchen (1999 - 2025)
Maultierwallach Paulinchen, der aus Krankheitsgründen seiner Besitzer abgegeben wurde und seit November 2024 in einer unserer Pflegestellen lebte, ist am 11.6.2025 im Alter von 26 Jahren verstorben.
Max (1999 - 2020)
Max, vermittelt im Mai 2018, musste aufgrund von Krankheit im Alter von 21 Jahren am 12.10.2020 erlöst werden .
Balu kam im September 2012 in eine unserer Pflegestellen, nachdem er die
letzten 17 Jahre leider ohne Eselgesellschaft leben musste. Am 11.11.2012 zog
er in sein neues Zuhause zu einer kleinen Eselherde.
Muli Mucki war lange das Maskottchen der Noteselhilfe. Mucki wurde
im Oktober 2005 in sein neues Zuhause vermittelt und konnte das stolze Alter
von 42 Jahren erreichen. Am 20.01.2020 musste ihn seine Halterin unerwartet und
schweren Herzens im Abendrot der untergehenden Sonne gehen lassen. Mucki wurde
bis zuletzt liebevoll begleitet und seine Eselkumpels waren immer in
Sichtweite. Die Sonne hat ihn nochmals gewärmt und er durfte bis zum letzten
Atemzug in seinem vertrauten Gehege bleiben.
Harvey, vermittelt im April 2011, ist am 01.12.2019 verstorben. Er durfte bei
der Vermittlung in seiner Pflegestelle bleiben, die seine durch eine frühere
Hufrehe bedingten Fütterungsbedürfnisse kannte.
Felix hatte wohl schon einige Besitzer. Zuletzt stand er vier Jahre lang mit einem Pferd zusammen und wurde genauso gefüttert. Im Ergebnis war er nicht nur extrem dick, sondern auch an Hufrehe erkrankt. Dieser wunderschöne, sehr brave und verschmuste Esel hat die Herzen seiner Pfleger im Sturm erobert und wurde am 15.6.2017 dauerhaft übernommen. Felix ist am 20.08.2019 an einer akuten Gastritis verstorben.
Die Zwergeselstuten Cindy und Jessie (*1986) kamen im August 2011 in
unsere Pflegestellen. Sie fanden ein gemeinsames neues Zuhause bei den
ehemaligen Noteseln Bruno und Lady. Am 17. Juni 2012 konnten die zurückhaltende
Cindy und die an Equinem Cushing erkrankte freundliche Jessie umziehen.
Eselwallach Snigger, vermittelt 2013, ist am 01.01.2019 plötzlich und ohne erkennbare Vorerkrankung im Alter von 21 Jahren verstorben.
Domenik wurde gemeinsam mit Florian und Cadichon abgegeben, da ihre Besitzerin schwer erkrankt ist und sich nicht mehr um die Tiere kümmern kann. Er war neutral und freundlich den Menschen gegenüber und ließ sich ruhig anbinden und aufhalftern. Am Morgen begrüßte er seine Pfleger mit einem zufriedenen "IAHHHHHHH". Dominik erlag am 15.4.2019 den Folgen einer Kolik.
Tillymann (23.11.2018 bis 01.04.2019) lebte mit seiner Mutter und seinem Vater zusammen auf einem Hof. Sein Vater, noch immer Hengst, verletzte den Kleinen so schwer am Kopf, dass sein Kiefer einen Splitterbruch erlitt. Einige Tage nach dieser Verletzung wandte sich der Besitzer an uns, da er eine notwendige, aber kostspielige Behandlung in der Klinik nicht finanzieren konnte. Wir übernahmen Tillymann und brachten ihn sofort zusammen mit seiner Mutter in die Klinik. Da die Wunde nicht sofort beim Besitzer fachmännisch behandelt wurde, hatte sie sich bereits entzündet. Trotzdem startete die Klinik den Versuch, den Kiefer wieder in Ordnung zu bringen. Nach der ersten OP standen die Chancen eigentlich auch recht gut. Jedoch konnte der Kleine die ganzen Tage aufgrund der Verletzung nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen. Hinzu kamen die Schmerzen und der Stress, so dass er 2 Tage nach der OP eine Kolik bekam und er trotz eingeleiteter Sofortmaßnahmen verstorben ist.
Tillymann wurde ganze 4 Monate alt. Und das nur, weil sein Besitzer keinerlei Kenntnisse über das Verhalten von Eseln hatte und den alten Hengst daher nicht vernünftig separiert von der Stute mit dem Hengstfohlen hielt.
Sita (*1989) musste im Mai 2014 aus gesundheitlichen Gründen der Besitzerin gemeinsam mit 4 weiteren Eseln abgegeben werden. Sitas Mutter Mädi und die Stute Dolly sind leider in ihren Pflegestellen verstorben, für zwei weitere Tiere konnte bereits im Sommer 2014 ein tolles Zuhause gefunden werden. Später hat auch Sita "ihre" Menschen gefunden und zog am 26. Mai 2015 in ihr neues Zuhause, wo sie am 16.12.2018 verstarb.
Emma (*2006) kam im Juni 2011 mit "wenig bis gar keiner Ausbildung" in eine unserer Pflegestellen. Dort bekam die kleine Mulistute im Januar 2012 eine Lebensstellung und war unser erstes vermitteltes Langohr in 2012. Emma verstarb am 26.08.2018 plötzlich und unerwartet.
Emil (*2007) zog im Juli 2014 in eine unserer Pflegestellen ein. Er kam als unbändiger Hengst, ließ sich nicht anfassen, akzeptierte den Menschen nicht, war aggressiv. In ca. 10 Monaten verwandelte er sich in einen tollen, braven und zuverlässigen Eselwallach, der die Nähe der Menschen und anderer Esel genießt. In seiner Pflegestelle hatte er sich mit Oskar (*2012) angefreundet. Beide konnten ab 8.4.2015 ihr Leben bei tollen Menschen in einem wahren Eselparadies genießen. Emil verstarb am 26.08.2018 plötzlich und unerwartet.
Peppi (*2005) zog im März 2013 in eine unserer Pflegestellen ein. Sein Besitzer musste aus gesundheitlichen Gründen leider seinen Tierbestand drastisch reduzieren. Am 05. Februar 2014 durfte der verschmuste Zwergesel in sein neues Zuhause umziehen und leistete dort der ehemaligen Noteselstute "Reni" (vermittelt 2010) Gesellschaft. Am 08.05.2018 wurde Peppi aufgrund einer schweren Atemnotserkrankung eingeschläfert, da leider keine Therapie mehr anschlug.
Caius (*2005) und Brutus (*2001) kamen im Januar 2015 zur Noteselhilfe, da in ihrem alten Zuhause eine artgerechte Fütterung nicht ohne weiteres zu gewährleisten war. Seit dem 21. Juli 2015 wohnten sie in ihrem neuen Zuhause, welches sie sich mit Manfred und einem weiteren Eselwallach teilten. Caius wurde am 24.04.2018 aufgrund schwerer Krankheit eingeschläfert.
Die Zwergeselstuten Cindy (*1996) und Jessie (*1986) kamen im August 2011 in unsere Pflegestellen. Sie fanden ein gemeinsames neues Zuhause bei den ehemaligen Noteseln Bruno und Lady. Am 17. Juni 2012 konnten die zurückhaltende Cindy und die an Equinem Cushing erkrankte, freundliche Jessie umziehen. Jessie verstarb am 11.04.2018.
Ruth und Bella lebten früher mit Wallach Günther zusammen. Die ehemalige Besitzerin erkrankte leider so schwer, dass sie sich nicht mehr um die Esel kümmern konnte und diese zur NEH kamen. Am 20. Dezember 2015 durften beide Stuten, die auch gemeinsam in einer Pflegestelle lebten, in ein neues Zuhause umziehen. Am 30.12.2017 musste Ruth nach einem schweren Sturz eingeschläfert werden.
Großesel Alfredo stand 23 Jahre in Einzelhaltung, die letzten zwei davon kämpften Eselfreunde um ihn, so dass er diese Haltung im August 2014 verlassen durfte und in seiner Pflegestelle endlich Eselgesellschaft bekam. Die Pflegestellenbetreiber übernahmen ihn im September 2015 privat, so konnte er weiter in seiner vertrauten Herde leben, bis er Ende 2017 aufgrund einer Krankheit eingeschläfert werden musste.
Gretchen wurde am 11.5.2017 in der NEH-Pflegestelle geboren, in der ihre Mutter Hanni und ihr Bruder Levi schon seit Oktober 2016 lebten. Sie verstarb zusammen mit Levi am 11.12.2017, einen Tag nach ihrer Mutter Hanni.
Levi kam mit seiner Mutter Hanni zu uns, da ihr Besitzer kein Interesse mehr an den Tieren hatte. Beide Esel waren sehr brav im Umgang, gaben Hufe und ließen sich putzen. Er verstarb zusammen mit Schwester Gretchen am 11.12.2017, also einen Tag nach ihrer Mutter Hanni.
Hanni und ihr Sohn Levi kamen zu uns, da ihr Besitzer kein Interesse mehr an den Tieren hatte. Beide Esel waren sehr brav im Umgang, gaben Hufe und ließen sich putzen. Hanni war leider wieder tragend, am 11. Mai 2017 kam ihre Tochter Gretchen zur Welt. Sie verstarb einen Tag vor ihren beiden Kindern am 10.12.2017.
Leo kam als Hengst über ein Veterinäramt zur Noteselhilfe. Er verbrachte sein ganzes Leben in Einzelhaltung bzw. allein unter Schafen und Ziegen und kam völlig abgemagert und geschwächt zu uns. Grund waren seine extrem schlechten Zähne, die nie behandelt wurden. Bei der NEH wurde er kastriert und seine Zähne wurden behandelt, so dass er wieder gut fraß und ordentlich zunahm. Dieser äußerst liebenswürdige, aufgeschlossen Esel ging gern spazieren und liebte es, geputzt und gestreichelt zu werden. Aufgrund der jahrelangen falschen Haltung und Fütterung hatte Leo bereits unbehandelte Hufreheschübe, lief jedoch absolut schmerzfrei. Am 26.11.2017 verstarb er ohne Vorzeichen in seiner Pflegestelle.
Onkel, ca. 30 Jahre, wurde im Mai 2016 aus extrem schlechter Haltung genommen. Er stand fast sein ganzes Leben lang allein, hatte seit Jahren kein Licht mehr gesehen, stand auf einer über einen Meter hohen Mistmatratze, hatte Schnabelhufe und war in einem extrem schlechten Zustand. Im August 2016 fand er ein sehr schönes neues Zuhause. Hier konnte er die Freiheit, Luft und Sonne, die Gesellschaft von Artgenossen und die Liebe und Zuwendung der Menschen erfahren. Am 9.11.2017 ist Onkel leider verstorben. Aber sein letztes Lebensjahr war ein Jahr voller Glück und Liebe.
Charlie, vermittelt am 4.8.2013, ist am 7.11.2017 im Alter von 22 Jahren verstorben. Charlie kam schon mit einer schweren Atemwegserkrankung zu uns und hat sich sehr gut erholt. Allerdings war auch sein Herz geschädigt und nun nicht mit stark genug, um zu schlagen.
Moritz und sein Kumpel Max mussten ihrem Vorbesitzer durch das Veterinäramt entzogen werden. Sie erlitten während der schlechten Haltung unbehandelte Hufreheschübe mit Hufbeinrotationen an den Vorderbeinen. Am 18.10.2015 durften beide gemeinsam in ein neues Zuhause ziehen, wo Moritz am 01.05.2017 verstarb.
Manika kam im Februar 2011 in ihre Pflegestelle. Dieses übergroße Kuscheltier mit einem Stockmaß von 135 cm mochte am liebsten den ganzen Tag geknuddelt werden. Überall wo Menschen waren, war auch Manika.
Manika hatte leider sehr starke Fehlstellungen an den Vorderbeinen und trug aus diesem Grund orthopädische Beschläge. Hinzu kam, dass sie stark überbaut war und einen Senkrücken hatte. Aus diesen Gründen konnte Manika nicht stark belastet werden. Regelmäßige Spaziergänge hingegen genoss sie sehr in den ersten Jahren in ihrer Pflegestelle. Ihr Zustand verschlimmerte sich jedoch und zuletzt wäre ihr ein schmerzfreies Leben nicht mehr möglich gewesen.
Darum kam am 27. März 2017 der Tag um Abschied zu nehmen von Manika. Wir danken ihren Paten und allen Spendern, die ihre Versorgung in der Pflegestelle über die Jahre unterstützt haben!
Bella lebte früher mit Ruth und Wallach Günther zusammen. Wegen einer schweren Erkrankung der Besitzerin kamen die Esel zur NEH. Am 20. Dezember 2015 konnten Bella und Ruth, die auch gemeinsam in einer Pflegestelle lebten, zusammen in ein neues Zuhause umziehen. Wegen schwerer Erkrankung musste Bella am 16.02.2017 eingeschläfert werden.
Ilja kam im Oktober 2013 in ihre Pflegestelle. Aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes wurde sie nicht mehr vermittelt, sondern in ihrer Pflegestelle liebevoll umsorgt und mit Heucobs gepäppelt. Zudem bekam sie dort zuverlässig ihre notwendigen Medikamente wegen ihrer Cushing Erkrankung.
Ilja ist am 19. Januar 2017 in den Armen ihrer Pflegerin eingeschlafen. Wie im Moment leider für sehr viele ältere Esel war wohl auch für Ilja der Winter zu hart.
Kasimir ist vor fast vier Jahren vermittelt worden zu einem älteren Wallach mit dem er sich auf Anhieb verstanden hatte - ein Esel-Dreamteam. Er hat im Laufe der Zeit seine Zweibeiner immer mehr in sein kleines Herz geschlossen. Sie haben viele schöne Spaziergänge mit ihm gemacht und zwei Wanderurlaube in der Eifel. Kasimir wurde sehr geliebt und umsorgt.
Ohne vorherige Krankheitsanzeichen konnte er im Januar plötzlich nicht mehr aufstehen. Er hatte keine Kraft mehr in den Vorderbeinen. Gemeinsam mit seinem Eselfreund wurde er in eine Klinik gebracht, wo man sich sehr um ihn bemühte.
Am 08. Januar ist er im Beisein seines Freundes friedlich in der Klinik eingeschlafen.
Nur acht Wochen nach dem Tod ihrer Mutter (Ilka) verstarb auch Kara. Auch bei ihr gab es keinerlei Anzeichen einer Erkrankung.
Bobby kam im März 2011 extrem abgemagert und mit starken Fellproblemen in eine Pflegestelle. Dort wurde er liebevoll aufgepäppelt, wurde übernommen und verbrachte noch einige schöne Jahre dort.
Im Dezember 2016 konnte er nicht mehr aufstehen und musste im stolzen Alter von 36 Jahren erlöst werden.
Shanti kam im Mai 2016 zu uns, da ihre Eselfreundin gestorben war und sie sehr trauerte. Doch nicht nur das seelische Leid machte Shanti zu schaffen, auch verfilztes Fell, schlechte Zähne und viel zu lange Hufe brachte sie mit.
In der Pflegestelle und in ihrem neuen Zuhause, welches sie am 20. November beziehen durfte, wurde sie liebevoll umsorgt.
Am 19. Dezember ist Shanti verstorben, eventuell an akutem Kreislaufversagen, und somit ihrer alten Eselfreundin gefolgt.
Otto war im Jahre 2010 nur sehr kurz bei uns in der Vermittlung. Der damals 17jährige Wallach konnte schon nach wenigen Wochen in ein schönes, neues Zuhause umziehen. Otto wurde krank, konnte nicht mehr aufstehen. Darum musste er leider im Dezember 2016 eingeschläfert werden.
Ilka und ihre Tochter Kara kamen mit Hufrehe und massivem Übergewicht zur Noteselhilfe. Erst nach einer aufwändigen Hufsanierung wurden sie im Juli 2011 vermittelt. In ihrem neuen Zuhause wurden die Haltungsbedingungen extra an die beiden Stuten angepasst.
Am 08. November 2016 lag Ilka ohne vorherige Krankheitsanzeichen am Nachmittag tot auf der Koppel.
Sade war mit zwei weiteren Eseln bei uns in der Vermittlung. Alle drei konnten im September 2008 gemeinsam umziehen und wurden dabei sogar von einem Fernsehteam begleitet.
Die Stute musste im November nach schwerer Krankheit erlöst werden.
Bube hat sein ganzes Leben bei einer sehr netten Familie mit einem Eselkumpel verbracht, wurde geliebt und sehr gut versorgt. Im Frühjahr 2016 erlebte er nun gleich 2 Schicksalsschläge. Zuerst verstarb sein Eselkumpel, dann wurden seine Besitzer so krank, dass sie sich nicht mehr ausreichend um ihn kümmern konnten. Aus diesem Grund zog er im Mai 2016 in unsere Pflegestelle ein. Da er in diesem Alter nicht mehr vermittelt werden sollte, wurde Bube ein Patenesel.
Im Oktober bekam Bube Koliken und sprach auf die Behandlungen leider nicht mehr an.
Er ist am 16. 10. 2016 verstorben.
Lilly stammte aus der Eselherde, die im November 2008 in die Obhut der Noteselhilfe kam. Nachdem die Tiere offiziell durch das Veterinäramt an den Verein übergeben wurden, konnte Lilly schon im Januar 2009 in ein neues liebevolles Zuhause umziehen.
Dort ist sie am 01. Juni 2016 verstorben.
Thomas wurde vom Veterinäramt gemeinsam mit einer alten Pferdestute aus einer extrem schlechten Haltung geholt und an die Noteselhilfe übergeben. Schon 3 Monate später konnte er in ein neues, liebevolles Zuhause umziehen und hat dort zwei Jahre lang gelebt.
Nun aber hatte Thomas massive Magenprobleme. Die Schmerzen ließen sich mit Medikamenten nicht mehr lindern, so dass er am 28. April 2016 erlöst werden musste.
Rudi kam im September 2015 als Hengst zu uns mit starken Atemwegsproblemen und in einem allgemein sehr schlechtem Zustand. Bis dahin lebte er fast 10 Jahre in Einzelhaltung ohne artgerechte Versorgung.
Viele Behandlungen und Medikamente ließ er bis jetzt über sich ergehen.
Trotz der intensiven Pflege in der Pflegestelle, durch die Tierärzte vor Ort und die Tierklinik hat sich sein Zustand jedoch weiter verschlechtert. Die Atemwegsprobleme wurden immer schlimmer. Dadurch bekam er heftige Krämpfe, in diesem Zusammenhang immer wieder Koliken. Das alles zusammen sorgte für viel Stress für den kleinen Esel, so dass trotz Medikamente die Magengeschwüre immer schlimmer wurden. Eine Heilung war laut Aussage verschiedener Tierärzte nicht mehr möglich, die Schäden durch die Magengeschwüre waren zu groß.
Aus diesem Grund haben wir schweren Herzens entschieden, Rudi weitere Schmerzen zu ersparen und haben ihm am 21.03.2016 davon erlöst. Er ist in dem Armen seiner Pflegerin und im Beisein seines Kumpels Hänsel friedlich eingeschlafen,
Fast 10 Jahre lang lebte Rudi in Einzelhaltung mit schlechtem Futter ohne Pflege zu Zuwendung. In den letzten Monaten seines Lebens, die er in unserer Pflegestelle zubrachte, konnte er Eselgesellschaft genießen, das Leben neu entdecken mit seinem Kumpel und bekam die Liebe der Menschen zu spüren.
Pedro (*2008) kam im Oktober 2013 als Hengst zu uns, nachdem sich seine Besitzer getrennt hatten.
Schnell fand der junge, freundliche Esel ein neues Zuhause.
Eine chronische Schlundverstopfung durch Vernarbung der Speiseröhre führte zu seinem viel zu frühen Tod.
Esel Charly (*ca. 1991) kam 2011 mit akuter Hufrehe zur Noteselhilfe. Er hatte eine starke Hufbeinrotation mit beginnender Zersetzung der Hufbeine. Hinzu kam seine Erkrankung an Cushing.
Die Folgeschäden der früher unbehandelten Hufreheschübe ließen sich nicht mehr aufhalten, nur lindern, so dass Charly noch 4 Jahre lang ein schönes Leben hatte.
Die fortschreitende Hufbeinzersetzung hat jedoch zuletzt kein schmerzfreies Laufen mehr möglich gemacht, so dass er erlöst werden musste.
Dolly musste aus gesundheitlichen Gründen der Besitzerin gemeinsam mit 4 weiteren Eseln abgegeben werden. Sie hatte aufgrund ihrer früheren Hufreheschübe und der daraus entstandenen irreparablen Schäden der Hufe so starke Schmerzen bekommen, dass sie trotz Schmerzmittel nicht mehr laufen konnte. Daher ließen wir Dolly nun schweren Herzens ihrer früheren Herdenkollegin Mädi folgen.
Mädi musste aus gesundheitlichen Gründen der Besitzerin gemeinsam mit 4 weiteren Eseln abgegeben werden, u.a. mit ihrer Tochter Sita.
Aufgrund ihres stolzen Alters litt Mädi bereits unter Arthrose und war fast blind.
Auch sie hat den Winter leider nicht überstanden und musste am 31. Januar 2015 eingeschläfert werden.
Capo war vor einigen Jahren gemeinsam mit einem anderen Esel ein Geschenk an eine Abtei. Sie standen auf einem Bauernhof, gemeinsam mit Rindern. Gefüttert wurden hauptsächlich Möhren, Kohl und Salat. Einen Unterstand gab es nicht.
Der zweite Esel war bereits verstorben, als das Veterinäramt dringend zur Abgabe des Esels riet, da die Haltungsbedingungen nicht einmal annähernd mit dem Tierschutzgesetz konform gingen.
Dem Einsatz einer Tierfreundin vor Ort war es zu verdanken, dass Capo im November 2014 in eine Pflegestelle der Noteselhilfe kam, wo er auch nach seiner schnellen Vermittlung noch lange in der ihm lieb gewonnen Umgebung leben sollte.
Leider bekam er im Januar 2015 eine schlimme Kolik und sehr starke Schmerzen, bei denen ihm auch keine Schmerzmittel mehr halfen.
So blieb letztendlich nur noch ein Weg, ihm weiteres Leiden zu ersparen...
Flipper kam im Mai 2014 über ein Veterinäramt aus Einzelhaltung in seine Pflegestelle. Er wurde kastriert und genoss die Aufmerksamkeit seiner Pflegeeltern, welche ihn im Oktober 2014 in ein dauerhaftes Zuhause übernahmen. Auch die Eselgesellschaft, welche ihm Zeit seines Lebens vorenthalten wurde gefiel Flipper sehr gut.
Am 12. Januar 2015 ist Flipper trotz seines stolzen Eselalters viel zu früh und unerwartet friedlich eingeschlafen. Ein geringer Trost, dass er wenigstens noch für kurze Zeit erfahren durfte, was ein glückliches Eselleben ist!
Viele Menschen haben die Geschichte von Pierchen verfolgt, ein Jahr lang gezittert, gehofft, gebangt und die vielen Behandlungen mit ihren Spenden ermöglicht.
Pierchen, ein Zwergeselwallach, wurde 2003 geboren in einem Ort, der „Eselstadt“ genannt wird und in dem die Esel Kult sind. Man sollte meinen, dass dies dann auch ein wahres Eselparadies wäre. Scheinbar gleicht es jedoch eher einer Hölle.
Pierchens Einzug
Schon der Start ins Leben verlief für Pierchen alles andere als optimal. Von seiner Mutter nicht angenommen, wuchs er als Flaschenkind auf. Er musste, wie die anderen Esel dieser Herde sehr oft zu öffentlichen Auftritten. Irgendwann, den Erzählungen nach vor ca. 4-5 Jahren fiel Besuchern auf, dass Pierchen in einem sehr schlechten Gesundheitszustand war, ihm Eiter aus der Nase lief, sein Gesicht geschwollen war. Das Veterinäramt wurde informiert und Pierchen verschwand aufgrund des Druckes durch das Amt auf den Besitzer aus diesem Stall. Die Besitzer hatten ihn zu einem Bauern gegeben. Hier lebte er mit Schafen zusammen auf einer Wiese und in einem Unterstand, in dem er nur geduckt hinein passte. Die tierärztliche Behandlung jedoch scheiterte. Der Tierarzt war da, konnte bzw. sollte aber nichts machen, da die Behandlungen Geld gekostet hätten. Aus diesem Grund war auch kein Hufschmied die ganze Zeit bei Pierchen...
Leider ist es uns nicht gelungen, genauere Informationen von diesem Tierarzt zu erhalten.
Über Umwege erfuhr eine Eselfreundin vom traurigen Schicksal dieses Esels. Der Besitzer wollte das ungeliebte Tier loswerden und so zog Pierchen am 24.11.2013 in seine Pflegestelle sein.
Erst dort kam das ganze Ausmaß der jahrelang fehlenden tierärztlichen Behandlung in vollem Umfang ans Licht: geschwollenes Gesicht, sichtlich starke Schmerzen, Probleme beim Fressen, schlechter Allgemeinzustand, unsicher und verängstigt - ein Häufchen Elend mit viel zu langen Hufen, die das kleinste Problem waren.
Nachdem Pierchen in seiner Pflegestelle mit viel Liebe und Fürsorge und eingeweichten Heucobs aufgepäppelt und zu Kräften gekommen war, konnte Anfang Dezember 2013 endlich in einer Klinik mit seiner langwierigen Behandlung begonnen werden. Der Tierarzt, u.a. Spezialist für Kieferchirurgie bei Equiden war geschockt vom Ausmaß der Erkrankung. So etwas hatte er in seiner ganzen Laufbahn noch nicht gesehen – und er hat mit Sicherheit schon viel Eselelend auf der Welt gesehen und behandelt.
Pierchen mussten einige Zähne gezogen werden, die eitrigen Entzündungen haben sogar den Kiefer teilweise zerstört, so dass Futterbrei durch 3 große Löcher in die Nasennebenhöhle gedrückt wurde.
Die Schmerzen, mit denen Pierchen seit mehreren Jahren leben musste, müssen höllisch gewesen sein. Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass er diese Zeit überhaupt überlebt hat.
Es folgten in all den Monaten 5 Operationen und mehrere kleinere Eingriffe, in denen nach und nach die Löcher im Kiefer mittels Gewebetransplantation verschlossen wurden. Regelmäßig wurde er in die Klinik zu Nachkontrollen gefahren. Er ließ alle Behandlungen – insgesamt 15 - tapfer über sich ergehen. Sein Zustand verbesserte sich zusehends. Er konnte endlich wieder richtig fressen, kam zu Kräften und entwickelte sich von einem Häufchen Elend in einen lebensfrohen, selbstbewussten und neugierigen Esel. Er genoss die Streicheleinheiten ebenso wie lange Spaziergänge. Die Welt schien in Ordnung und keiner hätte gedacht, dass noch irgendetwas schief laufen könnte.
Doch ganz kurz vor der Ziellinie traten nun doch plötzlich und sehr massive Probleme auf. Trotz sofortiger Behandlung durch den Tierarzt und Rücksprachen mit der Tierklinik baute Pierchen rapide ab und hat sich am 04.01.2015 entschieden, dem Kampf aufzugeben. Sein Kreislauf hatte versagt, er konnte nicht mehr selbstständig aufstehen, verweigerte Futter und Wasser. Am Abend lies er sich noch einmal aufstellen und machte selbstständig die ersten Schritte an diesem Tag, die auch seine letzten sein sollten. Er lief langsam zu den Boxen der Ponys, mit denen er in diesem Jahr die meiste Zeit verbracht hat. Es hatte den Anschein, dass er sich verabschiedete. Er lief noch einmal seine Boxengasse entlang, in der er die letzten Monate regierte und seiner Pflegerin deutlich machte, wo er gern welches Heu zum Fressen hätte. Dort legte er sich ab und schlief für immer ein.
Nach jahrelangem Leiden durfte Pierchen erfahren, wie sich ein glückliches Eselleben anfühlt. Ein Leben, für das es sich auch aus seiner Sicht gelohnt hatte, zu kämpfen.
Auch wenn Pierchen am Ende den Kampf verloren hat, soll er nicht umsonst gewesen sein. Für uns soll es ein Ansporn sein, sich einzumischen, denn die Ursache von Pierchens Tod war die Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit seiner Besitzer, aber auch die Tatsache, dass viele Menschen einfach zu lange nur weggeschaut haben, anstatt einzugreifen.
Schauen Sie nicht weg, wenn sie die Vermutung haben, dass ein Tier leidet und/oder nicht artgerecht gehalten wird.
BITTE! Versuchen Sie wenigstens zu helfen. Seien Sie nicht so ignorant und gleichgültig wie jene Menschen, die Pierchen leiden ließen und letztlich auf dem Gewissen haben. JEDER kann etwas tun, nur nicht wegsehen. Gleichgültigkeit tötet!
Suchen Sie entweder das Gespräch mit den Besitzern oder mit Menschen, die sich mit der Tierart auskennen. Wenden Sie sich an Tierschutzorganisationen oder an das Veterinäramt.
Selma zog im Juni 2006 in ihr neues zu Hause. Schon recht bald wurde erkannt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Der Tierarzt stellte dann akute Nierenprobleme fest, welche bei ihren Vorbesitzern nie behandelt worden sind. Dank guter medizinischer Betreuung und grenzenloser Liebe ihrer neuen Besitzer konnte Selma noch fast 2 Jahre ein glückliches Eselleben führen und wurde im Mai 2008 von ihren schweren Leiden erlöst.
Pumuckl wurde in einem Tierpark geboren und hat dann sein ganzes Leben bei einer Besitzerin gemeinsam mit einem Pferd verbracht. Das Pferd ist verstorben und die Besitzerin war gesundheitlich leider nicht mehr in der Lage, sich um Pumuckl zu kümmern. So musste er auf seine alten Tage noch umziehen.
Nur wenige Wochen waren dem verschmusten, anhänglichen Zwergeselwallach und seinen Pflegeeltern gemeinsam gegönnt.
Pumuckl ist am 05. August 2014 verstorben.
Lange haben Tierarzt und Hufschmied gegen die Folgen jahrelanger falscher Haltung gekämpft und konnten Tom zu einigen Monaten würdevollem, schmerzfreiem Leben verhelfen. Jedoch waren die Hufschäden so enorm, die Schmerzen traten immer wieder auf, so dass er nun von seinem Leiden erlöst werden musste. Tom hatte immerhin ein paar schöne Monate, umgeben von Eseln und vor allem liebevollen Menschen.
Ines kam im November 2013 zur Noteselhilfe, nachdem der Reiterhof, auf dem sie zuletzt lebte, aufgelöst wurde. Sie hatte einen extremen Senkrücken, war auf einem Auge blind und konnte auf dem anderen nur schlecht sehen. Dennoch blühte sie in ihrer Pflegestelle auf und gewann neue Lebensfreude.
Am ersten März 2014 ist das freundliche Zwergeselchen friedlich eingeschlafen.
Eselstute Klara, vermittelt 2009, litt seit vielen Jahren unter einem Gebärmuttervorfall, der ständig behandelt werden musste. Zwischenzeitlich lebte sie immer wieder viele Monate ohne jegliche Beschwerden, so dass die Hoffnung da war, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Zuletzt jedoch hatte sie große Schmerzen, die Behandlungen schlugen nicht mehr an. So musste sie am 30.09.2013 von ihren Leiden erlöst werden.
Alfredo litt unter mehreren Tumoren. Trotz intensiver Behandlungen konnte ihm nicht geholfen werden und er verstarb am 20. Juli 2013.
Theodora zog sich eine Hufbeinfraktur zu, die sofort behandelt wurde. Jedoch stellte sich heraus, dass auch die Beugesehne betroffen war und somit eine Heilung nicht mehr möglich war. Aus diesem Grund wurde Theodora am 24.06.2013 von ihren Leiden befreit.
Eselwallach Aladin, vermittelt 2011, ist leider aufgrund eines Weideunfalls verstorben.
Jeanny lebte seit September 2008 in ihrer Pflegestelle. Ständig wiederkehrende Hufprobleme (alte Hufrehe-Schäden) machten der Zwergeselin zu schaffen und stellten ihre Vermittlungschancen in Frage. Darum entschied sich für Jeanny im Sommer 2012, dass sie auf Dauer bei ihren Pflegeeltern bleiben durfte.
Diesen Winter bekam das Schmuggeleselchen leider wieder extreme Probleme mit den Hufen und die Tierärztin musste mehrfach kommen. Im Januar bekam sie dann starke Schmerzmittel, doch auch diese konnten ihr nicht mehr helfen, so dass sie am 17. Januar 2013 erlöst wurde.
Veilchen kam im Jahre 2008 in sehr schlechter Verfassung zur Noteselhilfe. In ihrer Pflegestelle bekam sie die notwendige tierärztliche Versorgung und wurde liebevoll aufgepäppelt. Aufgrund ihrer schlechten Zähne, von denen einige sogar gezogen werden mussten, konnte Veilchen ausschließlich von eingeweichten Heucobs ernährt werden. Veilchen erholte sich, nahm wieder zu und genoss ausgedehnte Spaziergänge.
Aufgrund ihres Alters und der Besonderheiten bei der Fütterung entschied sich im Februar 2011, dass Veilchen auf Dauer in ihrer Pflegestelle bleiben durfte. Durch eine liebe Patin war dies möglich.
Im Winter bekam sie nun verschiedene gesundheitliche Probleme, unter anderem mit den Augen und schlief in der Nacht auf den 13. Januar 2013 alleine ein.
Die braune Zwergeselstute kam im November 2011 zu uns in eine Pflegestelle. Sie hatte zuvor lange Zeit ohne Eselgesellschaft bei Schafen auf grünen saftigen Weiden gelebt. Sie litt an Hufrehe und extremen Fehlstellungen. Aufgrund ihrer schlechten und zum Teil fehlenden Zähne musste sie vollständig mit eingeweichten Heucobs ernährt werden, was eine sehr zeitintensive Fütterung bedeutet. Dennoch fand sich für Thekla im Juli 2012 ein neues Zuhause.
Dort hatte sie sich sehr schnell eingelebt und wurde liebevoll umsorgt. Leider konnten die Fehlstellungen an ihren Hufen nicht mehr vollständig korrigiert werden und bereiteten ihr immer wieder Probleme.
Kurz vor Weihnachten wurde Thekla krank. Ihr Immunsystem war nicht mehr kräftig genug und sie bekam unter anderem eine akute Bronchitis. Auch die umgehend verabreichten Medikamente konnten der kleinen Eselin nicht mehr helfen. Ihr Zustand verschlechterte sich weiter. Um ihr unnötiges Leid und Atemnot zu ersparen, ließen ihre Besitzer Thekla in der Nacht auf den 27. Dezember schweren Herzens erlösen.
Leila wurde im Januar 2011 vermittelt. Ihre neuen Besitzer informierten uns nun über ihren Abschied. Zwei Tage zuvor waren sie noch gemeinsam spazieren, dann verlor Leila plötzlich ihre Lebenskraft. Ihr Besitzer schrieb uns: "…. Als ich heute Morgen zu ihr kam, war sie tot. Sie lag da, wie schlafend -ganz friedlich. Trotz aller Trauer muss man sich doch freuen, dass Leila ohne großes Leiden und doch mit genügend Zeit für den Abschied von unserer Welt gegangen ist."
Ursächlich für Bodos Tod ist möglicherweise eine Hyperlipidämie, eventuell verursacht durch einen Wespenstich in der Speiseröhre, der die Nahrungsaufnahme verhindert hat. Der herbeigerufene Tierarzt und die sofort verabreichten Medikamente konnten Bodo leider nicht mehr helfen.
Eselstute Holly und ihr Sohn Heger kamen im Februar 2009 zur Noteselhilfe. Nach gründlicher Hufsanierung und Zahnbehandlung konnten sie bereits Ende März vermittelt werden.
Im Februar 2012 verstarb Holly.
Napoleon und Lotte kamen aus unterschiedlichen Haltungen zur Noteselhilfe und wurden 2006 in ein gemeinsames Zuhause vermittelt. Beide Esel hatten eine bewegte Vergangenheit. Sie hatten sich Dank der aufopferungsvollen Pflege ihrer Besitzer sehr gut erholt, wurden jedoch nie wieder richtig gesund und verstarben 2011.
Napoleon und Lotte kamen aus unterschiedlichen Haltungen zur Noteselhilfe und wurden 2006 in ein gemeinsames Zuhause vermittelt. Beide Esel hatten eine bewegte Vergangenheit. Sie hatten sich Dank der aufopferungsvollen Pflege ihrer Besitzer sehr gut erholt, wurden jedoch nie wieder richtig gesund und verstarben 2011.
Samubaja kam im Juni 2011 völlig abgemagert und geschwächt in eine Pflegestelle der Noteselhilfe. Aufgrund ihrer schlechten Zähne konnte sie schlecht fressen, durch jahrelange Einzelhaltung fiel es ihr anfangs schwer, mit anderen Eseln Kontakt aufzunehmen. Dies musste sie erst wieder lernen.
In den ersten Wochen war eine intensivmedizinische Behandlung notwendig, um Samubaja einigermaßen stabil zu kommen.
Sie hat sich in ihrer Pflegestelle zu einer recht selbstbewussten Eseldame entwickelt und begann sogar zuzunehmen. Leider war sie im Allgemeinen noch immer etwas schwach, das wechselhafte Wetter machte ihr zu schaffen und sie litt unter Arthrose.
Im Dezember verstarb sie in ihrer Pflegestelle.
Julchen kam im Frühjahr 2011 gemeinsam mit drei anderen Tieren zur Noteselhilfe, da die Besitzerin schwer erkrankt war. Sie fand gemeinsam mit Esel Pit ein neues Zuhause, das sogar auf ihre besonderen Bedürfnisse einer leichten Hufrehe gut eingehen konnte. Im September 2011 verstarb sie unerwartet ohne erkennbare Ursache. Auch der Tierarzt blieb ratlos.
Lungo war mit zwei weiteren Eseln bei uns in der Vermittlung. Alle drei konnten im September 2008 gemeinsam umziehen und wurden dabei sogar von einem Fernsehteam begleitet.
Im Frühjahr 2011 verstarb Lungo im stolzen Alter von über 30 Jahren.
Die Besitzerin hatte vor ca. 17 Jahren 2 Eselstuten aus einem Transportcontainer gerettet. Die Tiere waren damals fast verhungert, klapperdürr, schwach, extrem schlechte Hufe etc. Beide waren tragend. Nachdem sich eines der Fohlen mit der anderen Stutenmutter überhaupt nicht mehr vertragen hat, hat sie eine der Stuten mit Fohlen abgegeben und die 2. Stute mit Fohlen behalten und der alten Stute versprochen, dass sie ihr ganzes Eselleben dafür sorgen wird, dass sie nie wieder leiden muss.
Da die Frau nun selbst schwer erkrankte, konnte sie dieses Versprechen leider nicht mehr länger selbst einlösen und so kam Joy mit ihrer Tochter im Oktober 2010 in eine Pflegestelle der NEH. Leider verstarb Joy trotz tagelangem Kampf in der Klinik. Für ihre Tochter Tabea konnte jedoch ein sehr guter Platz gefunden werden.
Mäusschen hieß bei ihrer Vermittlung noch Püppi und wurde gemeinsam mit zwei weiteren Eseln im Jahre 2007 vermittelt. Im September 2010 musste sie leider wegen schwerer Arthrose eingeschläfert werden.
Benjamin kam gemeinsam mit seiner Mutter Veilchen in eine Pflegestelle der Noteselhilfe. Im Gegensatz zu seiner Mutter war Benjamin damals viel zu dick, die Hufe im schlechten Zustand. Nach einer Rundumversorgung und Grundausbildung konnte Benjamin dann zu einer jungen Eseldame ziehen, genoss die Aufmerksamkeit seiner neuen Zweibeiner und die gemeinsamen Spaziergänge.
Im Januar 2010 lag Benjamin plötzlich auffallend lange. Es erfolgen sofort tierärztliche Maßnahmen und es sah anfangs so aus, als ob er sich wieder erholen würde. Doch leider verschlechterte sich sein Zustand wieder rapide. Benjamin konnte nicht mehr aufstehen, auch nicht mit Hilfe, so dass er letztendlich erlöst werden musste. Als Ursache wurde eine Verletzung der Wirbelsäule aufgrund eines Sturzes vermutet.
Palikari wurde von seinem damaligen Besitzer aus Griechenland importiert, um einem Pferd Gesellschaft zu leisten. Irgendwann war er einfach nur noch übrig und stand allein auf der Koppel. Das war ihm allerdings offensichtlich viel zu langweilig und so beschloss er immer öfters, selbst die Welt zu erkunden. Nach einem dieser Ausflüge konnte der Besitzer davon überzeugt werden, Palikari abzugeben. Über ein Tierheim kam er im März 2009 zu einem sehr erfahrenen Maultierhalter. Zu diesem Zeitpunkt kannte er weder den Umgang mit dem Menschen noch vertrug er sich mit anderen Equiden. Seine Ausbildung war daher in allen Richtungen extrem schwierig und zeitaufwendig, aber Erfolge wurden deutlich sichtbar. Nach einiger Zeit konnte er in die Herde integriert werden und alles schien gut. Im November gab es dann leider einen schlimmen Unfall auf der Koppel, in dessen Folge sich Palikari mehrere Brüche zuzog und somit ein beschwerde- und schmerzfreies Leben nicht mehr möglich gewesen wäre. Aus diesem Grund musste Palikari eingeschläfert werden.
Pythia zog gemeinsam mit dem ehemaligen Notesel Benjamin im April 2009 in ein neues zu Hause. Sie war seit mehreren Monaten schon krank. Im neuen zu Hause angekommen, haben wir durch den Tierarzt mehrere Untersuchungen durchführen lassen – Diagnose Cushing-Syndrom. Sie bekam sofort die notwendigen Medikamente, die Fütterung wurde umgestellt. Es schien, als ob Pythia sich erholen würde. Doch der Aufschwung war leider nur von kurzer Dauer. Sie wurde schwächer, fraß immer weniger und verstarb im Juli 2009.
Joschi war eigentlich noch viel zu jung zum Sterben. Bei seiner Vermittlung galt er als gefährliches kleines Monster. Dabei war er nur ein sehr junger Esel, der natürlich seine Grenzen austestete und ohne Eselgesellschaft den Menschen als Spielkameraden benutzte. In seinem neuen Zuhause freundete er sich sofort mit den dort lebenden Eseln an und lernte, am Halfter zu laufen. Im Januar 2009 lag er ohne vorherige Anzeichen einer Krankheit etc. tot auf der Koppel. Eine Todesursache konnte nicht gefunden werden.
Ursprünglich waren es 11 Tiere,die wir 2008 rettetet, von denen bereits 3 Tiere die kälteren Temperaturen nicht vertragen hatten und verstorben waren.
Das 4. Tier, eine Stute namens Flocke mit 6 Monate altem Fohlen, ringt seit gestern um ihr Leben. Wir haben heute gemeinsam mit Tierarzt und Hufschmied versucht, die auf die Beine zu stellen, leider vergeblich. Sie ließ sich sofort wieder fallen. Und wer sich bis jetzt gefragt hat, ob Esel weinen können - JA, sie können weinen. Bei diesen Aufstehversuchen hatte die Stute Tränen in den Augen. Sie verstab kurze Zeit später.
Mona-Lisa kam mit Sommerekzem in eine Pflegestelle der Noteselhilfe. Mit viel Zeit, Liebe und Aufwand wurde die Stute gepflegt. Doch scheinbar hatte ihr diese Krankheit, verbunden mit einigen negativen Begleiterscheinungen sehr zugesetzt. Immer wieder hatte sie starke gesundheitliche Probleme und verstarb so leider im Mai 2008.
Selma stammt aus einer therapeutischen Einrichtung, welche sie abgegeben hat, als sie krank wurde. Über einige Umwege kam sie im Januar 2011 in eine Pflegestelle der Noteselhilfe. Sie litt bei Einzug in ihre Pflegestelle unter Husten und Nasenausfluss.
Dank der guten Pflege im neuen Zuhause konnte Selma lange problemlos mit der Erkrankung ihrer Atemwege leben. Zuletzt hatten sich die Luftwege jedoch derart verengt, dass schmerzfreies Atmen nicht mehr möglich war. Daher wurde Selma im Dezember 2014 erlöst.
Simmerl wurde am 11. Dezember 2007 am späten Nachmittag von 2 Tierärzten von seinem Leiden erlöst. Er ist friedlich in den Armen seines Pflegevaters eingeschlafen.
Und dabei sah alles so viel versprechend aus:
Der Huforthopäde war am Donnerstag da. Er hatte Simmerl erstmal wieder so gestellt, dass er vernünftig auftreten konnte. Er bekam leichte Schmerzmittel, um ihm das Laufen zu ermöglichen.
Am Freitag war Simmerl 2 Stunden im Auslauf unterwegs und hat sich kein einziges Mal hingelegt. Neugierung und aufgeschlossen hat er seine neue Umgebung erkundet.
Am Montag (10. Dezember 2007) kamen dann 2 Tierärzte, um seine Beine zu röntgen:
Das Ergebnis war niederschmetternd. Das Hufbein eines Vorderbeines hat sich über die Hälfte zersetzt, zerbröckelt. Von einer weiteren Behandlung haben beide Tierärzte abgeraten unter diesen Umständen.
Der Kampf hat sich trotz allem gelohnt! So hatte Simmerl wenigstens noch eine schöne Woche als glücklicher Esel.
Blues kam aus Einzelhaltung als ca. 20-jähriger Hengst in eine Pflegestelle der Noteselhilfe e.V. und wurde hier kastriert. Die Kastration hatte er sehr gut überstanden, er lebte sich schnell in der Herde ein. Im Dezember 2006 lag er ohne Anzeichen von Krankheiten tot auf der Koppel. Eine Todesursache konnte trotz Untersuchung nicht festgestellt werden.
Carlos musste im September 2006 in ein neues zu Hause ziehen. Uns war bekannt, dass er Probleme mit den Atemwegen hatte. Dies wurde bei der Suche nach einem neuen Zuhause berücksichtigt und alles wurde auf ihn abgestimmt und eingerichtet. Leider erfuhren wir aber nicht die ganze Wahrheit über den Gesundheitszustand von Carlos, der mittlerweile schon extrem schlecht war. Auch sofort nach der Vermittlung eingeleitete tierärztliche Maßnahmen konnten ihm leider nicht mehr helfen.