Abschied von Martha

Am Sonntag, dem 23.08.26 kam die traurige Nachricht. Wir mussten unsere Eselin Martha gehen lassen. Das Schicksal von Martha hat uns und viele Eselfans in den letzten Monaten sehr berührt.

Als Martha im Februar mit starken Zahnschmerzen gemeinsam mit ihrer Mutter in unserer Pflegestelle angekommen ist, sind wir davon ausgegangen, dass wir ihr durch eine Zahn-OP in Verbindung mit Kieferspülungen helfen konnten. Leider stockte der Heilungsprozess im April und ein CT brachte die traurige Wahrheit ans Licht: Martha hatte einen nicht operablen bösartigen Tumor im Kiefer.

Wir waren geschockt und traurig. Denn Martha ging es zu diesem Zeitpunkt gut. Gemeinsam mit den Tierärzten entschieden wir uns für eine palliative Behandlung, die am Sonntag, dem 23. August zu Ende gegangen ist. Martha lag an diesem Tag viel und fraß trotz einer tierärztlichen Versorgung mit Schmerzmitteln und Infusionen nachmittags nichts mehr.

Martha, wir wussten, dass deine Zeit zu Ende war. Und so haben wir dich traurig, aber auch dankbar gehen lassen.

Du warst so lebensfroh. Du warst so eine tolle Patientin. Du warst wie eine Hyäne, wenn es um dein Lieblingsfutter mit deinen Medikamenten ging. Du wurdest von allen in der Herde geliebt und warst wie ein übergroßes Kuscheltier für alle, die dich umsorgt haben. Wir hätten dir und vor allem auch Deiner Mutter so gerne noch mehr gemeinsame Zeit geschenkt. Aber wir sind dankbar für die Monate mit dir, für jeden kleinen Moment und für deine unglaubliche Tapferkeit.

Komm gut über die Regenbogenbrücke, du tapfere Eselstute. Pass gut auf dich auf. Bestimmt wartet dort schon eine große Schüssel Heucobs auf dich!

Du wirst nicht vergessen.